Berufsbild des Heilpraktikers beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

Mit dem Berufsbild des Heilpraktikers verbindet man häufig Naturheilkunde, Globuli, Homöopathie, Akupunktur und Ähnliches.


Was macht der Heilpraktiker für Psychotherapie?

 

Ein Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, wie es richtig heißt, wendet ausschließlich Gesprächstherapie, Kunsttherapie oder Hypnose ohne jegliche Körpertherapie oder anderen Anwendungen der allgemeinen Heilpraktiker an. Es geht bei seinen Behandlungen ausschließlich um psychische Belange, wie bei den niedergelassenen psychologischen Psychotherapeuten. Doch die Ausbildung ist nach dem Heilpraktikergesetz geregelt und auf die praktische Anwendung reduziert. So kann beispielsweise ein Heilpraktiker für Psychotherapie nicht in die Forschung, ein niedergelassener Psychotherapeut aber schon. Hier nun kurz ein Einblick in die Entstehung dieses Berufsbildes.

 

Mit dem Wegfall traditioneller Bezugssysteme wie Familie, Kirche, Arbeitswelt etc. entsteht ein rasch wachsender psychologischer Beratungs- und Betreuungsbedarf. Mehr und mehr Menschen suchen Hilfe zum Abbau negativer oder zur Förderung positiver Gefühls-, Denk- und Verhaltensmuster, zum Ausgleich von Orientierungsdefiziten, zur Hilfe und Unterstützung bei psychosozialen Lebenskonflikten oder zum Erfolgs-Coaching. Die schulmedizinische Psychotherapie kann den steigenden Bedarf nicht decken. Lange Wartezeiten sind die Regel für Klienten und Patienten, die akute und schnelle Hilfe suchen.

 

Der junge Berufsstand des Psychologischen Beraters/Heilpraktikers für Psychotherapie füllt zunehmend und mit großem Erfolg die Bedarfslücken der Lebenshilfe, Lebensberatung, Coaching und auch die Lücken, die die niedergelassene Psychotherapie hinterlässt. Die "Freien Psychotherapeuten" stellen sich unbürokratisch, schnell und kreativ auf neue Bedarfsstrukturen ein. Ohne Beschränkung auf die wenigen kassenzugelassenen Therapie- und Beratungsverfahren bieten sie eine Vielfalt sinnvoller Lösungen für den individuellen Einzelfall.

 

Heilpraktiker für Psychotherapie vs. Psychologische Berater

Beide Berufsgruppen widmen sich der psychologischen Lebenshilfe und Lebensberatung auf der Basis desselben psychologischen Grundlagen- und Therapiewissens mit dem Unterschied, dass Heilpraktiker für Psychotherapie nicht nur gesunde Hilfebedürftige, sondern auch psychisch kranke Menschen behandeln dürfen. Sie legen dazu eine zusätzliche staatliche Zulassungsüberprüfung vor dem Gesundheitsamt ab.

 

Warum geht man zum Heilpraktiker für Psychotherapie, wenn man doch die Behandlungskosten dann selber tragen muss?

 

Jeder Klient such sich SEINEN Therapeuten. Bei der Auswahl eines Therapeuten entscheidet die Sympathie. Man muss sich einfach wohlfühlen, um sich so öffnen zu können.

Weiterhin haben psychotherapeutische Heilpraktiker meistens den Vorteil, dass man bei Ihnen nahezu sofort mit der Behandlung beginnen kann, ohne die meist langen Wartezeiten von mittlerweile ca. 6 Monaten bei den niedergelassenen Therapeuten abwarten zu müssen. Ein Klient mit akuter Problematik kann meistens nicht so lange warten! Hier kann der Heilpraktiker für Psychotherapie zum Beispiel als Überbrückung dienen, bis ein Therapieplatz frei ist.

Sie möchten ihre Behandlung lieber selber bezahlen, da diese dann in keiner Krankenkassendatei gespeichert wird?

Auch das ist einer der Gründe einen Heilpraktiker für Psychotherapie aufzusuchen.

Weiterhin sind die Therapieansätze bei privater Bezahlung auf Effizienz angelegt, denn es sind keine 25 Stunden (wie bei Kassenzahlung) bereits im Voraus zugesagt, sondern der Klient entscheidet jede Stunde neu, ob ihm die Therapie sinnvoll und

nützlich erscheint oder nicht. Deswegen werden Sie in kürzerer Zeit zu guten Ergebnissen kommen, wenn Sie motiviert mitarbeiten.

 

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Praxis Sonnenseite - Psychotherapie (nach Heilpraktikergesetz) & Individuelle Lebensberatung